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BLogbeitrag

Ein Mann ist keine Altersvorsorge

Viele Frauen kommen in meine Praxis, weil ihr Partner sie mit 50+ verlässt. Er sind oft gutsituierte Männer, die erfolgreich im Beruf waren. Er lernt beim Beruf oder Sport eine Jüngere kennen, und schwupps — ist er weg. Die Ehefrau ist die Leidtragende, denn sie war es, die während der Ehe auf ihre Karriere verzichtet und die Kinder betreut hat. Sie war es, die geputzt, sich um den Haushalt gekümmert und gespart hat, um dem Mann den Rücken freizuhalten. Sie hat sich auf die Zeit der Rente gefreut und auf mehr Nähe mit dem Ehemann gehofft. Und dann ist der plötzlich weg — und mit ihm die Sicherheit und Geborgenheit, auf die sie vertraut hat. Ein Schock, ein Trauma! Wie kann so etwas passieren? Wie lässt sich das verhindern?


Es wäre zu einfach, das Problem auf den abtrünnigen Ehemann zu schieben. Eine Partnerschaft ist wie eine Pflanze, die gepflegt werden will. Eine Beziehung braucht Nahrung, sie braucht Wasser und Sonne. Und dies regelmässig und gegenseitig! Manchmal verändern sich Partner auch, sie entwickeln sich in eine andere Richtung. Frauen gehen oft in ihrer Hausfrauen und Mutterrolle zu sehr auf und verlieren ihre Identität als Frau. Sie nörgeln und kritisieren und ihre Welt dreht sich nur noch um Haushalt und Kinder. So verlieren sie ihre Attraktivität für den Ehemann. Männer finden ihre Bestätigung oft im Beruf oder im Sport. Wenn es dort kriselt und sie sich von der Ehefrau bereits entfremdet fühlen, sind sie anfällig für eine Affäre, wo sie sich wieder etwas Selbstbestätigung und Glück erhoffen.

Eine Ehe ist keine Garantie für ein sorgloses Leben auf Ewigkeit. Finden Sie Ihnen ganz persönlichen Liebesratgeber, der für Sie und Ihr Leben passt!


Wenn der Liebespartner geht, bedeutet das für den Verlassenen eine Lebenskrise, die mit grösstem seelischen Schmerz verbunden ist. Heftige Gefühle wie Trauer, Wut, Angst und Verzweiflung sind nach einer Trennung ganz normal. Im ersten Teil des Buches beantwortet die Psychologin einfühlsam die Fragen von vier Männern und sechsundzwanzig Frauen in einer Trennungskrise. Sie als Leser oder Leserin können sich bestimmt in vielen Beispielen wiederfinden. Im zweiten Teil beleuchtet die Autorin die psychologischen Zusammenhänge nach einer Trennung und gibt lebensnahe Tipps zur Bewältigung von Schmerz, Trauer und Wut. Sie werden mit viel Feingefühl, Ermutigung und Fachwissen durch die vier Phasen der Trennung begleitet und lernen, den unfreiwilligen Abschied als Chance für ein neues Glück wahrzunehmen.


#partnerschaft #trennung #liebeskummer

© Text: Dr. Christine Hefti, Foto: Canva


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Dr. phil. Christine Hefti

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© 2021 by Christine Hefti. Fotos: Fotolia, Wix, Canva