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BLogbeitrag

"Meine Frau will sich von mir trennen. Muss ich ihr Unterhalt bezahlen?"

"Meine Frau will sich von mir trennen. Sie sagt, wir hätten zu wenige Gemein­samkeiten und sie sei meiner über­drüssig. Wir haben keinen Krach, und finanzielle Probleme hatten wir noch nie. Wir sind beide Anfang fünfzig. Un­ser Sohn ist schon einige Zeit aus dem Haus, und wir haben ein gutes Verhält­nis zu ihm. Mir tut das Ganze sehr weh, und ich will dies alles nicht. Noch kann ich es gar nicht richtig fassen. Was mir neben der Trennung an sich Sorgen macht, ist die finanzielle Situation. Mein grosser Traum war es, mit 60 in Pension zu gehen und mit meiner Frau zusammen die Zeit zu geniessen. Es ist alles in die Wege geleitet, die Mittel, die wir dazu benötigen, sind jetzt schon vorhanden. Bei einer Scheidung wäre dieser Traum wohl zerstört. Meine Frau will mir zwar die Möglichkeit zur Früh­pensionierung nicht nehmen, würde dies jedoch in Kauf nehmen als das klei­nere Übel. Was kommt denn finanziell auf mich zu? Ich bin 100 Prozent be­rufstätig, meine Frau stundenweise ohne Arbeitsverträge. Müsste ich für sie Unterhalt bezahlen?" Edgar, 53

Lieber Edgar Wenn die Partnerin oder der Partner sich überraschend trennen will, kommt das einem Tsunami im Gefühlsleben gleich. Ihre Frau scheint sich innerlich bereits verabschiedet zu haben und zur Trennung entschlossen zu sein. Das tut mir sehr leid für Sie! Was die finanzielle Situation betrifft, werden Sie Ihrer Frau bis zu ihrem Pensionsalter Unterhalt zahlen müssen, wenn sie während der Ehe nur teilweise berufstätig war. Nach der Pension bekäme Ihre Frau die Hälfte Ihrer gemeinsamen Altersvorsorge. Auf jeden Fall empfehle ich Ihnen, gemeinsam einen Termin bei einem juristischen Berater zu vereinbaren. Dort können Sie beide Ihre finanzielle Situation offenlegen. Ich hoffe für Sie, dass Sie Ihren Traum der Frühpensionierung unter den neuen Voraussetzungen trotzdem verwirklichen können!


Wenn der Liebespartner geht, bedeutet das für den Verlassenen eine Lebenskrise, die mit grösstem seelischen Schmerz verbunden ist. Heftige Gefühle wie Trauer, Wut, Angst und Verzweiflung sind nach einer Trennung ganz normal. Im ersten Teil des Buches beantwortet die Psychologin einfühlsam die Fragen von vier Männern und sechsundzwanzig Frauen in einer Trennungskrise. Sie als Leser oder Leserin können sich bestimmt in vielen Beispielen wiederfinden. Im zweiten Teil beleuchtet die Autorin die psychologischen Zusammenhänge nach einer Trennung und gibt lebensnahe Tipps zur Bewältigung von Schmerz, Trauer und Wut. Sie werden mit viel Feingefühl, Ermutigung und Fachwissen durch die vier Phasen der Trennung begleitet und lernen, den unfreiwilligen Abschied als Chance für ein neues Glück wahrzunehmen.


© Text: Christine Hefti, Foto: Wix

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Dr. phil. Christine Hefti

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© 2021 by Christine Hefti. Fotos: Fotolia, Wix, Canva